Ich weiß, warum Automatisierung scheitert. Darum fange ich beim Prozess an.

Process Automation Developer

Offen für eine neue Stelle · Wien, gerne hybrid

Rene Szerelem

Kurz zu mir

Ich bringe technische Automatisierung und Prozessverständnis zusammen, weil ich beides von Grund auf selbst erarbeitet habe.

24 Jahre habe ich operativ gearbeitet, vom Kundentelefon über die Qualitätssicherung bis zur Projektleitung. In den letzten Jahren habe ich mir dazu Power Platform, Schnittstellen, Datenmodelle und AI selbst beigebracht. Deshalb weiß ich, woran Automatisierung im Alltag scheitert. Ich kläre, was sich zu automatisieren lohnt, betreibe die Lösung verantwortlich und zeige in den Daten, ob sie wirkt.

24Jahre Prozesspraxis auf allen operativen Ebenen
60+Serviceprozesse analysiert und verbessert
100+Kolleg:innen für den Technik-Support geschult, Privat- und Businesskunden
16.000+Stunden Handarbeit pro Jahr automatisiert, in vier Projekten

Stationen

24 Jahre im selben Telekommunikations-Unternehmen, fünf Rollen. Jeden Wechsel habe ich selbst angestoßen.

  1. 2024–2026Senior Automation Analyst & DeveloperIT-Automatisierung mit Power Platform, RPA und AI
  2. 2022–2024Service Data ExpertDatenanalyse und Prozessmonitoring mit Power BI und Celonis
  3. 2017–2022Digital Coordination ManagerProzessdigitalisierung und Projektleitung, dazu in Eigeninitiative eine Reservierungs-App fürs Callcenter in der Covid-Zeit
  4. 2012–2017Quality Coach & TeamcoachSchulung, Qualitätssicherung und Prozessverbesserung, Privat- und Businesskunden
  5. 2002–2012Kundenservice & Teamleiter-StellvertretungTechnischer und kaufmännischer Support am Telefon

Aus der Praxis

40.000 Rückforderungen ohne Aktenberg

Power Automate Desktop (RPA)

Meine Rolle: Entwicklung und Analyse, allein

8.900Stunden pro Jahr gespart40.000 Fälle pro Jahr, bis zu 99 % davon laufen automatisch durch.

Problem und Lösung lesenZuklappen
Problem
Anwaltskanzleien fordern die Servicepauschale massenhaft zurück. Jeder Fall heißt prüfen, seit wann der Kunde zahlt, und die Rückerstattung samt Zinsen und Kosten berechnen. Das dauert rund 15 Minuten pro Fall.
Lösung
Ein Software-Roboter ermittelt den Zeitraum und rechnet den Betrag im bestehenden Berechnungstool aus. Er macht dieselben Schritte wie vorher ein Mensch, nur ohne Pausen.

Sehen, wo Aufträge hängen bleiben

Celonis Process Mining

Meine Rolle: Analyse und Dashboards, allein entwickelt

<1 %der Durchlaufzeit ist echte BearbeitungDen Rest der Zeit wartet eine schriftliche Kundenanfrage (Median). Jede vierte brauchte fünf oder mehr Arbeitsschritte.

Problem und Lösung lesenZuklappen
Problem
Bekannt waren nur Mengen und Bearbeitungsdauer. Wo Anfragen liegen bleiben oder zwischen Abteilungen hin- und hergeschoben werden, wusste niemand genau.
Lösung
Process Mining über den ganzen Ablauf: Durchlaufzeit, Liegezeit je Abteilung, „Ping-Pong“ zwischen Teams, Anteil der Fälle, die automatisch durchlaufen oder mit Fehler hängen bleiben. Verbessert haben die Teams dort, wo die Daten einen Stau zeigten.
Zwei Grafiken dazu ansehen

Der Weg einer Anfrage

Wenige Minuten Arbeit, dazwischen Warten. Schematisch, nicht maßstabsgetreu.

Eingang Antwort hier liegt sie

Wie die Anfrage ankommt

Liegezeit je Eingangskanal, Formular = 100. Auf Papier liegt sie mehr als doppelt so lang.

Formular100E-Mail159Brief353Fax359

Das Postfach, das sich selbst sortiert

Power Automate · AI/LLM · SharePoint

Meine Rolle: Entwicklung und Analyse, allein

1.200+Stunden pro Jahr frei52.000 Fälle pro Jahr automatisch zugeordnet.

Problem und Lösung lesenZuklappen
Problem
Über 50.000 Kundenmails im Jahr landen in einem Sammelpostfach und müssen binnen zwei Stunden händisch der richtigen Abteilung zugeteilt werden.
Lösung
Ein Sprachmodell liest jedes Mail, erkennt Kundennummer und Thema und legt den Fall direkt im Kundensystem an. Die Regeln pflegt der Fachbereich selbst in einer Liste, dafür braucht er keinen Entwickler. Unsichere Fälle gehen bewusst an einen Menschen.
Sammelpostfach
von Hand
Frist
Sprachmodell liest
erkennt Kundennummer
und Thema
Rechnung
Technik
Vertrag
Kündigung
Mensch prüft
Fälle pro Jahr automatisch zugeordnet
52.000
1.200+ Stunden pro Jahr frei
Schematisch: Was sicher ist, landet direkt in der Abteilung. Was unsicher ist, geht an einen Menschen.

Angebote in 30 Minuten statt 20 Stunden

Power Apps · Power Automate · eigene API · Word

Meine Rolle: Entwicklung und Analyse, im Team

3.700Stunden pro Jahr gespartEine halbe statt 20 Stunden pro Konzept, und die Angebotslegung lief ohne Unterbrechung weiter.

Problem und Lösung lesenZuklappen
Problem
Das gekaufte Tool für Angebotskonzepte läuft aus. Ohne Ersatz heißt das: Textbausteine suchen, kopieren, prüfen und formatieren. Das dauert rund 20 Stunden pro Konzept, bei 190 Konzepten im Jahr.
Lösung
Im Team haben wir einen eigenen Ersatz gebaut. Die Vorlagen liegen zentral und laufen durch einen Freigabeprozess. In einer App wählt man die Bausteine aus, und ein eigener Schnittstellen-Endpunkt setzt daraus automatisch das fertige Word-Dokument zusammen.

Terminal-Altsystem, bedient per Tablet-App

Power Apps · Power Automate Desktop (RPA)

Meine Rolle: Analyse und Entwicklung, im Team

2.300Stunden pro Jahr automatisiertOhne das Altsystem umzubauen.

Problem und Lösung lesenZuklappen
Problem
Techniker vor Ort müssen Leitungswerte prüfen. Das geht nur in einem Altsystem ohne Schnittstelle, das per Terminal bedient wird und dafür einen Laptop braucht.
Lösung
Das Altsystem läuft unverändert weiter. Die Techniker arbeiten stattdessen in einer modernen App am Tablet. Im Hintergrund erledigt ein Software-Roboter den Rest: Er prüft Leitungen über eine bestehende Schnittstelle, fragt Leitungsdaten ab, führt Umschaltungen und Rangierungen im Terminal des Altsystems aus, aktualisiert SharePoint-Daten und schließt Tickets und Aufträge ab.

Alle Stunden- und Fallzahlen sind Angaben der jeweiligen Fachbereiche, jeweils pro Jahr.

So arbeite ich

Erst den Prozess verstehen

Mit den Leuten reden, die ihn täglich machen. Wo hakt es wirklich, und was davon lohnt sich zu automatisieren?

Dann bauen

Mit Power Platform, Schnittstellen und AI. Ich baue Bausteine, die sich wiederverwenden lassen, und bringe sie sauber von Test nach Produktion.

Betreiben und messen

Fehlerbehandlung, Logging und Monitoring von Anfang an, Dokumentation und Übergabe, damit es nicht an einer Person hängt. Mit Power BI und Process Mining sehe ich, ob der Prozess tatsächlich besser läuft.

Ich bringe Teams auch bei, AI sinnvoll im Alltag zu nutzen. Mein Schulungskonzept zeige ich gern im Gespräch.

WerkzeugePower Automate (Cloud & Desktop/RPA) · Power Apps · Power BI (DAX, Power Query) · Celonis Process Mining · APIs & ESB · AI/LLM-Integration · SharePoint

WeiterbildungAnthropic Academy, 22 Kurse (2026) · ITIL 4 in der praktischen Umsetzung, LinkedIn Learning (2026) · Power BI, DAX & Power Platform, LinkedIn Learning (2022–2024)

Eigenprojekte

Was ich nach Feierabend baue, betreibe ich selbst: ein Smart Home, das sich selbst überwacht, einen Mail-Sortierer, der aus Fehlern lernt, und eine Lern- und Spieleplattform für die Kinder. Dazu Prüf-Agenten für AI-Ergebnisse und ein Wissensarchiv. Auf der Unterseite steht, wie ich dabei vorgehe und was ich aus meinen Fehlern gelernt habe.

Reden wir darüber

Ich suche eine neue Aufgabe in Prozessautomatisierung und Datenanalyse. Wenn Sie einen Prozess haben, der nach Automatisierung schreit, oder eine Stelle, die dazu passt: Schreiben Sie mir.

Rollen und Schwerpunkte
Process Automation Developer · Power Platform Developer · Data / BI Analyst · AI-Integration
Ort
Wien, gerne hybrid
Verfügbar
ab sofort
Lebenslauf
schicke ich gern auf Anfrage